Protagonist von Ludwig Lahers Roman „Bitter“ ist der gleichnamige österreichische Jurist und NS-Kriegsverbrecher, dessen öffentliches Wirken und Werken im Buch virtuos mit seinem Privatleben verwoben wird. Fritz Bitter hat ein reales Vorbild, selbst die unwahrscheinlichsten und verstörendsten Details sind alles andere als erfunden.
Ludwig Laher legt den Schwerpunkt seiner Geschichte auf die wenig bekannten Aspekte einer solchen NS-Karriere und vor allem auf den Umgang der Zweiten Republik mit einem Massenmörder wie Bitter, dessen Charme, schnelle Auffassungsgabe und freche Skrupellosigkeit ihn trotz erdrückender Beweislage schnell wieder Fuß fassen lassen.
Kritik
„Ein Lehrstück, das fassungslos macht“, befinden die Salzburger Nachrichten.
Und in Ö1 war zu hören: „Es ist ein schwarzer Schelmenroman, den Laher da vorgelegt hat, eine grausame Spitzbubengeschichte von, ja, letztlich doch monströser Qualität.“
Begrüßung
Direktor-Stv. Franz Molterer, MAS (AK OÖ)
Moderation
Mag.a Bernadette Hauer (AK OÖ, Leiterin der Abteilung Bildung, Jugend und Kultur)
Gespräch
Im Anschluss an die Lesung tritt der Autor mit dem Publikum ins Gespräch
Ausklang beim Buffet
Datum: 13.04.2015
Zeit: 18:30 – 20:30 Uhr
Ort: Arbeiterkammer Linz – Kongresssaal
Adresse: Volksgartenstraße 40, 4020 LINZ
Teilnahmegebühr:Freier Eintritt!