Offenlegung
Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen
Löwelstraße 18, 1010 Wien
Der Bund ist die Organisation der Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen und der Opfer der faschistischen Regime aus der Zeit 1934 bis 1945 und deren Nachkommen sowie der aktiven AntifaschistInnen der Gegenwart. „Der Sozialdemokratische Kämpfer“ informiert über neofaschistische und rechtsextremistische Bewegungen, er enthält Vereinsnachrichten und Informationen der Opfer des Faschismus und deren Nachkommen.
Er bezweckt
1) im Sinne der programmatischen Grundsätze der Österreichischen Sozialdemokratie die Umsetzung einer umfassenden Aufklärungs-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit über die faschistischen Diktaturen (dazu zählt auch die österreichische Diktatur 1933-1938), deren unterstützende Kapitalgruppen, und über die Verbrechen dieser Diktaturen, insbesondere des Nationalsozialismus, sowie die Bekämpfung der politischen Gefahren, die von Erscheinungen wie Neofaschismus, Rechtsextremismus, Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus ausgehen, und der Organisationen, die diese Positionen vertreten.
2) die Erfassung und Betreuung jener Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Österreichs:
a) die als FreiheitskämpferInnen aktiv am Widerstand gegen den Faschismus, sei es durch illegale Arbeit oder mit der Waffe in der Hand, teilgenommen haben,
b) die durch ihren Kampf für ein freies, demokratisches Österreich sowie wegen der Verfolgung aus politischen Gründen oder aus Gründen der Abstammung, der sexuellen Orientierung oder der Religion als Opfer des Faschismus im Sinne des Opferfürsorgegesetzes gelten,
c) die Nachkommen der in a) und b) genannten Menschen.
3) die Zusammenfassung jener Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, die bereit sind, die in der „Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten“ angeführten Grundrechte zu verteidigen und in besonderer Weise aktiv am Kampf gegen die in § 2 Abs. 1 angeführten politischen Gefahren teilzunehmen,
4) die Einbeziehung jener Menschen die sich bereit erklären, die antifaschistische Arbeit des Bundes im Sinne des § 2 Abs. 1 zu unterstützen,
5) die ständige Mitarbeit an der Verbesserung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen für die Opfer des Faschismus und ihrer Angehörigen sowie die darüber hinausgehende ständige Vertretung ihrer Interessen.
Bundesvorstand (gewählt am 11.4.2026):
Vorsitzender: Gerald Netzl Stv. Vorsitzende: Werner Anzenberger, Elisabeth Fleischanderl, Marina Hanke, Franz Koskarti, Harald Ludwig
Schriftführerin: Arijana Šegalo Stv. SchriftführerIn: Samuel Puttinger, Magdalena Schmid
Finanzreferentin: Annemarie Hopfgartner Stv. FinanzreferentIn: Matteo Gebhart, Irene Pichler
BeisitzerInnen: Margarete Benedics, Klaus Bergmaier, Antonio Della Rossa, Martin Gressl, Volkmar Harwanegg, Anton Heinzl, Dominik Lang, Siegi Lindenmayr, Michael Ludwig, Martin Peterl, Marie-Therese Reisenauer, Stefanie Rödhamer, Andreas Sarközi, Gerlinde Sauerschnig, Gerhard Schmid, Günther Sidl, Jacqueline Stöger, Gabi Tremmel-Yakali, Hannes Weninger, Larissa Zivkovic.