Bericht: Remise Koppenreitergasse und Gedenkstein Meidlinger Friedhof

2014, „80 Jahre 12. Februar 1934“

Bei drückender Hitze machten sich die Meidlinger Freiheitskämpfer daran das DENKmal, für die Opfer von 1934 bis 1945, an der Remise Koppreitergasse einer Grundreinigung zu unterziehen das die Vorbeigehenden und -fahrenden darauf hinweisen soll, dass die Opfer des NSDAP- und Austro-Faschismus nicht vergessen sind. Sind doch im kommenden Jahr 2014, „80 Jahre 12. Februar 1934“, etliche Veranstaltungen dazu im Bezirk. Gilt es doch die oftmals aus dem Gedächtnis, siehe GEDENKstein am Meidlinger Friedhof, entschwundene Geschichte, in der oftmals auch Meidlinger Familien verstrickt waren, dem Vergessen zu entreißen. Und es gilt Fragen an die ältere Generation zu stellen, „den nur wer die Geschichte kennt, kann aus ihren Fehlern lernen“.

Interviews mit Jürgen Weyand und Renate Schaffer, vom Vorstand der Meidlinger Freiheitskämpfer.

Wieso ist ihnen dieses Denkmal so wichtig?

Der demokratie-politische Umgang, die Wertschätzung mit unseren Staat und der Demokratie, setzt voraus dass wir sorgsam, und nicht verhetzend, mit allen Menschen gerecht, umgehen, dazu ist es notwendig die faschistische Barbarei, und ihre Vorgeschichte zu kennen.

Aber lässt sich die Geschichte so einfach auf heute übertragen?

So einfach sicher nicht, dazu ist schon einige Anstrengung notwendig. Heißt es doch in der Geschichtsforschung: „Grabe wo Du stehst“, um die eigenen Wurzeln, die eigene Geschichte zu erkennen….

Jürgen Weyand / Renate Schaffer

Freiheitskämpfer Meidling

Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen,

Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en – Bezirksgruppe Meidling

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