Termin: 11.9. Ausstellung – die Arbeitslosen von Marienthal
Im ehemaligen „Tröpferlbad“ des Döblinger Karl-Marx-Hof ist seit 2010 eine ortsspezifische Ausstellung der Erinnerungskultur der Wiener ArbeiterInnengeschichte beheimatet:
wo sich früher Wannen- und Brausebäder befanden, wird heute für interessiertes Publikum die spannende Geschichte des ROTEN WIEN der Ersten Republik wieder lebendig. Themenspezifische Sonderausstellungen vertiefen anschaulich die Zeitreise in eine Epoche des Aufbruchs, deren visionäre Errungenschaften bis ins Heute nachwirken.
11. 9. Eröffnung SONDERAUSSTELLUNG:
„. man lebt von Tag zu Tag dahin und weiß nicht, warum“ Die Arbeitslosen von Marienthal Ausstellungsdauer:12. 9. 2013 – 1. 5. 2014
11. 9. / 19.00 Uhr: AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Es sprechen:
Dir. Werner Muhm / Direktor der Arbeiterkammer Wien Prof. Reinhard Müller / Soziologe und Wissenschaftshistoriker Mag. Klaus-Werner Lobo / Kultursprecher der Grünen Wien
Es singt: der WIENER BESCHWERDECHOR
ZUR SONDERAUSSTELLUNG:
Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, Protestbewegungen – Europa erlebt gerade ein Déjà-vu. Welche Folgen lang andauernde Arbeitslosigkeit hat, wurde erstmals vor 80 Jahren wissenschaftlich erforscht: in der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“.
1930 musste die Textilfabrik „Marienthal“ südlich von Wien infolge der Wirtschaftskrise schließen. Aus 1.300 ArbeiterInnen wurden 1.300 Arbeitslose.
15 junge WissenschaftlerInnen machten sich – auf Anregung Otto Bauers – auf, das Phänomen der Arbeitslosigkeit zu ergründen…
In allen weiteren Fragen, steht Frau Gabriele Müller-Klomfar unter Tel. 0699-1-913 14 11 oder E-Mail:
office@gamuekl.org gerne zur Verfügung.