| UNSER ZEICHEN | |
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Das Zeichen der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer setzt sich aus vier Elementen zusammen: Dem Winkel, den Jahreszahlen, den "Drei Pfeilen" und dem Kreis. |
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| Der Winkel | |
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In den nationalsozialistischen Konzentrationslagern gab es verschiedene Häftlingskategorien. Die Farbe eines Dreiecks, des "Winkels" auf der Häftlingskleidung, bezeichnete die Eingruppierung des Häftlings. Der rote Winkel kennzeichnete politische Häftlinge gegen die "Schutzhaft" angeordnet worden war. |
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| Die Jahreszahlen | |
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Die Jahreszahlen 1934 - 1945 im Abzeichen unseres Bundes bedeuten einerseits den Kampf von Männern und Frauen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in den Februartagen 1934 gegen die Regierung Dollfuss zur Rettung der Demokartie in Österreich, dokumentiern den im Untergrund geführten Widerstand der Revolutionären Sozialisten gegen den Austrofaschismus nach der brutalen Zerschlagung und dem Verbot unserer Partei bis zum sogenannten "Anschluß" (Einmarsch des Nationalsozialistischen Deutschland in Österreich) im März 1938 und erinnern selbstverständlich auch an Verfolgung und Widerstand unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft während der Jahre 1938 bis 1945. |
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| Die "Drei Pfeile" und der "Kreis" | |
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Von Herbert Exenberger erschien in der Zeitschrift "Der Sozialdemokratische Kämpfer" Nr. 3/4 1993 S.6-7 unter dem Titel "ZEICHEN, Symbole der Partei", "Drei Pfeile", folgender Beitrag:
"Mit dem immer brutaler auftretenden Nazifaschismus in Deutschland, der sich vor
allem instinktiver Propagandamittel bedient, mussten sich die Sozialdemokraten
auseinandersetzen. Überall, von allen Hausmauern, prangte das verhasste Symbol
der Faschisten. Neue Wege der politischen Agitation, die stark verknüpft mit
einer bewussten Abwehrreaktion sein sollte, mussten gefunden werden. Der russische
Sozialdemokrat und Psychologieprofessor Sergej Tschachotin, der seine Arbeit an der
Berliner Universität fortsetzte, fand diesen wichtigen Weg. In einer
Broschüre 'Grundlagen und Formen politischer Propaganda', die er gemeinsam mit
dem sozialdemokratischen Mitglied des Deutschen Reichstages, Carlo Mierendorff, der
brutalsten Verfolgung der Nazifaschisten ausgesetzt war, verfasste, und die 1932
vom Bundesvorstand des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold verlegt wurde, schrieb
Tschachotin über die Propaganda unter anderem: |
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Der sozialdemokratischen Partei Österreichs zur Eröffnung des Parteitages (13. November 1932) gewidmet vom Komponisten.
Drei Pfeile.
Drei Pfeile. Was künden die drohenden Drei?
Drei Pfeile. Was künden die drohenden Drei?
Drei Pfeile. Was künden die drohenden Drei?
Kapitalismus, Faszismus, Reaktion; |
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