AKTUELLES / TERMINE
Sonntag, 1. April 2007
Gedenkkundgebung der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Verbände und Widerstandskämpfer Österreichs auf dem Friedhof in Stein a. d. Donau und beim Denkmal für die griechischen Opfer des Nationalsozialismus gegenüber der Strafanstalt Stein.
Sonntag, 1. April 2007, 10 Uhr
Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer des von der SS in Stein a. d. Donau, Hadersdorf am Kamp und der umliegenden Region am 6. April 1945 durchgeführten Massakers.
31. März bis 6. April 2007
Studienfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz - Birkenau
Gedenken an die Opfer des 12. Februar 1934
Montag, 12. Februar 2007, 18.00 Uhr
Simmeringer Markt, Wien 11, Freier Platz beim Marktamt
Anfahrt - U3 - Enkplatz (Ausgang Simmeringer Hauptstraße) oder Straßenbahnlinie 6 - Station Simmeringer Markt
Es sprechen: Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Landtagspräsident Johann Hatzl, NR. a.D. Prof. Alfred Ströer
Musikalische Leitung: Gruppe Morgenrot
15. Josef-Hindels-Symposium 3. - 4. Februar 2007
Freitag 3. Februar, Beginn 18 Uhr
Begrüßung: Abg.z.NR a.D., Ing. Ernst Nedwed (Vorsitzender des Landesverbandes Wien, des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer)
Perspektiven der Gewerkschaftsbewegung: Rudolf Hundstorfer (Präsident des ÖGB)
Moderation: GR Ernst Woller (Vorsitzener der Wiener SPÖ-Bildung)
Samstag 4. Februar, Beginn 9 Uhr
Podiumsdiskussion:
50 Vorschläge für eine gerechtere Welt - gegen Konzernmacht und Kapitalismus
Christian Felber (Attack). NR Penny Bayr, Abg.z.NR a.D., Prof. Alfred Ströer (Vorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, früherer Leitender Sekretär des ÖGB)
Sonntag, 05. November 2006, 10.30 Uhr
Bezirksmuseum Simmering, Wien 11., Enkplatz 2
Eröffnung der Ausstellung: Lebenswege "Die Simmeringer Spanienkämpfer", durch Landtagspräsident Johann Hatzl und Bezirksvorstehern Renate Angerer. Lesungen Doris Weiner und Prof. Herbert Exenberger.
Die Ausstellung ist jeden Freitag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr und jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 10.00 Uhr - 12.30 Uhr geöffnet.
Sonntag, 05. November 2006, 11.00 Uhr
Volkstheater, B-Project www.kristallnacht.at
Mittwoch, 01. November 2006, 08.30 Uhr
Der zentrale Wiener Gedenkmarsch zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer und Opfer der Jahre 1934 bis 1945 findet wie jedes Jahr am 1. November statt.
Treffpunkt ist zwischen 8.30 Uhr und 9 Uhr vor dem 2. Tor des Wiener Zentralfriedhofs.
Freitag, 17. März 2006, 12.00 Uhr
Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen
Von der Wiener Schuljugend gestaltete Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Verbände:
12.00 Uhr, Gedenkstätte Salztorgasse 6, Wien 1, und Gedenkstätte Landesgericht, Wien 1, Landesgerichtsstraße 11
Freitag, 17. März 2006, Beginn 18.00 Uhr,
Samstag, 18. März 2006, 9.00 - 13.00 Uhr
Josef-Hindels-Symposium
Dienstag, 28. März 2006, Beginn 18.00 Uhr
SPÖ-Bildungszentrum, Wien 2, Praterstraße 25
Vorführung des Films "Jenny Strasser: Illegalität - das war meine schönste Zeit"
Einleitung Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely
Jenny Strasser wird bei dieser Veranstaltung anwesend sein.
Donnerstag. 18. Mai 2006
Führung durch die "Gruppe 40" auf dem Wiener Zentralfriedhof (Opfergräber) mit Herbert Exenberger.
Treffpunkt 15.00 Uhr vor dem Zentralfriedhof, 2. Tor
Nach seinem Besuch bei US-Präsident George W. Bush konnte Bundeskanzler Schüssel bekannt geben, dass die Rechtssicherheit bezüglich der Ansprüche von NS-Opfern an die Republik Österreich nun endgültig gegeben sei, da ein amerikanisches Gericht den letzten noch offenen Rechtsstreit durch Abweisung des Antrags beendet hat. [mehr ...]
Am Sonntag, dem 7. Mai 2006, findet in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen die Internationale Befreiungsfeier statt. Die Gedenkfeiern werden 2006 vor allem den Frauen, die im KZ Mauthausen litten, gewidmet sein. [mehr ...]
Wohl jeder hat noch die Diskussionen um den neuen Verwendungszweck für das ehemalige Wiener Stadtschulratsgebäude im Ohr – ein neues Zentrum der österreichischen Zeitgeschichte oder ein Haus für die Parlamentarier.
Heute ist das Gebäude, entstanden nach den Plänen von Theophil Hansen, großzügig renoviert und neu gestaltet worden. Als jedoch die Baugerüste verschwanden, kam man aus dem Staunen nicht heraus. Von den ursprünglich drei Erinnerungszeichen an der Fassade des ehemaligen Palais Epstein war plötzlich nur mehr eines zu sehen. [mehr ...]
Befreiungs-Erinnerungs-Zuwendung für Kämpfer und Opfer
Mit dem Anerkennungsgesetz 2005, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt vom 10. August 2005, ist eine von uns seit vielen Jahren aufgestellte Forderung erfüllt worden. In diesem Gesetz geht es um die Anerkennung der Leistungen im österreichischen Widerstand sowie zur abschließenden Beseitigung nationalsozialistischer Unrechtsakte. Zu diesem Zweck wurde aus Anlass des 60. Jahrestages der Befreiung Österreichs eine einmalige Zuwendung (Befreiungserinnerungszuwendung) für Widerstandskämpfer und Opfer der politischen Verfolgung sowie deren Hinterbliebene geschaffen.
Als Opfer der politischen Verfolgung im Sinne dieses Bundesgesetzes sind Personen an-zu-sehen, die in der Zeit vom 6. März 1933 bis zum 9. Mai 1945 aus politischen Gründen, als Opfer der NS-Militärjustiz, aus Gründen der Abstammung, Religion, Nationalität oder im Rahmen typisch nationalsozialistischer Verfolgung, aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung, der sexuellen Orientierung, des Vorwurfes der so genannten Asozialität oder medizinischer Versuche durch Maßnahmen eines Gerichtes, einer Verwaltungs- (im Besonderen einer Staaatspolizei-) Behörde oder durch Eingriffe der NSDAP
einschließlich ihrer Gliederungen in erheblichem Ausmaß zu Schaden gekommen sind."
Das Verlangen der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Verbände und Widerstandskämpfer Österreichs war es, dass den Opfern des NS-Regimes und den Kämpfern für ein freies Österreich anlässlich der Befreiung Österreichs vor 60 Jahren eine Befreiungserinnerungszuwendung in der Höhe von 1.000 Euro zuerkannt wird. Dieser Vorschlag konnte in dieser Form im Parlament leider keine Mehrheit finden. Es wurde eine Staffelung der Beträge von 400 bis 1.000 Euro beschlossen.
Beziehern einer Opferrente wurden bereits gemeinsam mit der Septemberpension 800 Euro - ausbezahlt. Personen, denen bis 31. 12. 2005 ein Befreiungs-Ehrenzeichen verliehen wurde, haben Anspruch auf eine Befreiungserinnerungszuwendung in der Höhe von 1.000 Euro. Opferrentenbezieher, die Inhaber eines Befreiungs-Ehrenzeichens sind, können die Auszahlung des Differenzbetrages in der Höhe von 200 Euro bei der für sie zuständigen Landesregierung beantragen.
In diesem Zusammenhang fordern wir alle infrage kommenden Opfer bzw. deren Hinterbliebene auf, um die einmalige Befreiungserinnerungszuwendung bei ihrer zuständigen Landesregierung anzusuchen. Formulare und Informationen können von der Homepage des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, http://www.freiheitskaempfer.at, heruntergeladen bzw. bei der zuständigen Landesregierung bezogen werden.
Information über die Zuwendung für Frauen als Anerkennung für ihre besonderen Leistungen beim Wiederaufbau der Republik Österreich
Information und Anmeldeformular auf Zuerkennung der Befreiungs-Erinnerungszuwendung anlässlich des Gedenkjahres 2005
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