Bericht Bundeskonferenz 7.5.2022

Der Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen hat heute in der Bundeskonferenz einen neuen Vorstand gewählt. Dr. Gerald Netzl wurde als Vorsitzender gewählt, nachdem er nach dem plötzlichen Tod von Hannes Schwantner den Bund als geschäftsführerender Vorsitzender geführt hat. Der neue Bundesvorstand, der aus den Mitgliedern der neun Landesverbände besteht, wird sich den aktuellen Herausforderungen stellen. Das Aufflammen des Antisemitismus und Rassismus in der Gesellschaft zu bekämpfen.

Als Gast war der BGF Christian Deutsch anwesend, der in seiner Rede auf die wichtige Arbeit der FreiheitskämpferInnen einging. Er betonte wie wichtig es gerade in diesen Zeiten ist, Hass und Ausgrenzungen mutig entgegenzutreten. Er kritisierte die Arbeit der Bundesregierung, insbesonde dass der Rechtsextremismusbericht nicht wieder vorgelegt wird.

An die ehemalige BM f. Frauen Gabriele Heinisch-Hosek wurde bei dieser Konferenz die höchste Auszeichnung der FreiheitskäpferInnen, die Otto-Bauer-Plakette überreicht. Ihre Dankrede war dem Andenken an Rosa Jochmann gewidmet, die immer wieder betonte, wie wichtig die Zeitzeugen sind, die uns daran erinnern, den Frieden in der Gesellschaft zu bewahren, getreu unserem Motto: Niemals vergessen und wachsam bleiben gegen Rechts.

Das (nicht vollzählige) Präsidium unseres Bundes.